Die Umweltprobenbank

Unter Federführung der UDE entwickeln Forschende im Projekt „TrenDNA“ neue genetische Methoden, mit denen die Gemische aus gemahlenen Pflanzenteilen, Pilzen und Kleinlebewesen künftig noch mehr preisgeben, zum Beispiel über das Insektensterben und einwandernde Arten. Hochdurchsatzsequenzierung ist das Stichwort: Erste Studien deuten darauf hin, dass es in Gebieten mit starkem menschlichem Einfluss in den vergangenen Jahrzehnten deutliche Abnahmen der Artenzahl gibt.

„Wir wollen verlässliche Trendanalysen liefern, mit denen sich frühzeitig Umweltprobleme erkennen und Maßnahmen ergreifen lassen“, erklärt Projektsprecher Prof. Dr. Florian Leese aus der Aquatischen Ökosystemforschung.

Im Projekt „TrenDNA – Untersuchungen zur biologischen Vielfalt mit der Umweltprobenbank des Bundes“ arbeiten Forschende der UDE, der Universität Trier, der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung sowie des Fraunhofer Instituts für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie (IME) zusammen. Es wird vom Umweltbundesamt mit 1,2 Millionen Euro gefördert.

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